Nollerhof, Ökologischer Anbau
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Nera Verzasca Ziegen

Die Nera Verzasca gilt als die meist gefährdete unter den Schweizer Ziegenrassen. Der Bestand umfasst nur noch 1000 Tiere, die fast alle in den Bergen des Tessins weiden. Nur sehr wenige dieser aparten Ziegen werden in anderen Regionen der Schweiz gehalten. In Deutschland sind sie eine Totalrarität.

   


Doch warum ist die schwarze Ziege aus dem Verzascatal so selten? Liegt es an mangelnder Leistung, Gesundheitsproblemen oder Gendefekten? Nein, es liegt daran, dass diese Rasse ganz falsch eingeschätzt wird. In der Schweiz wird sie als Milchziege gehalten und gibt mit ca. 500 Litern in 280 Tagen deutlich weniger Milch als die Hauptrassen Saanen, Gemsfarbige und Toggenburger. Aber im Gegensatz zu diesen Spitzentieren frisst die Nera weder Kraftfutter noch Silage. Sie verbraucht viel Energie für die anstrengende Futtersuche im Gebirge und findet dort auch kein energie- und eiweißreiches Grundfutter vor. Würden die klassischen Milchziegen so gehalten, könnten sie nie die Leistung der Nera Verzasca erbringen.
Ein weiterer Vorteil dieser schwarzen Ziege ist, dass sie extrem robust ist. Ihr Unterfell ist legendär und eine ganzjährige Freilandhaltung ist somit kein Problem. Vom Rahmen her ist sie die größte Ziege der Schweiz.
Überträgt man diese herausragenden Eigenschaften der Nera Verzasca auf unsere Haltungsformen, so ist offensichtlich, dass es sich bei ihr um die ideale Ziege für die Landschaftspflege handelt. Robust, genügsam und gesund. Dazu kommt, dass sie als Milchziege bessere Voraussetzungen mitbringt und dass ihre Kitze schneller wachsen, als es bei den milcharmen Fleischziegen der Fall ist. Kreuzungen mit Burenziegen, mit der Nera verzasca als Mutterlinie, machen aber wieder Sinn.
Wir sind einer der wenigen Betriebe in Deutschland, die diese Ziege im Herdbuch züchten. Das bedeutet, dass die Tiere gesund sind und durch ihre Genetik eine gute Milchleistung, Fruchtbarkeit und ein gutes Wachstum angelegt sind.

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